Schröder Bedachungstechnik GmbH, Wankelstraße 8, 50996 Köln

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Schröder Bedachungstechnik GmbH hat zusammen mit 31 europäischen Partner aus Forschung und Wirtschaft an dem von der EU unterstützten Projekt EUR-ACTIVE ROOFer teilgenommen. Ziel des Projektes war eine stärkere und verbesserte Integration von aktiven Komponenten, wie SolarThermie- und Photovoltaik-Anlagen, in Steil- und Flachdächer. www.euractiveroofer.org

Ausbildungszertifikat der Bundesagentur für Arbeit

Das Ausbildungszertifikat, eine Auszeichnung für kontinuierliche und qualitativ sehr gute Ausbildung, verleiht die Arbeitsagentur Köln nun im neunten Jahr gemeinsam mit der Stadt Köln. Die Verleihung im Historischen Rathaus nahmen Oberbürgermeister Jürgen Roters, Agenturchefin Roswitha Stock und der alternierende Vorsitzende des Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit Köln, Wolfgang Reß, vor.

Die acht Betriebe, die das Ausbildungszertifikat 2015 erhalten, engagieren sich in besonderer Weise für ihren Nachwuchs. „Sie tragen erheblich dazu bei, dass durch Bildung und Ausbildung ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft gesichert wird. So erhalten Jugendliche etwa die Möglichkeit, sich nicht nur beruflich zu qualifizieren, sondern auch schulische und sprachliche Defizite aufzuarbeiten und soziale Kompetenzen zu verbessern“, so Oberbürgermeister Jürgen Roters. „Ich bedanke mich für die Bereitschaft, Jugendlichen Hilfestellungen zu einem erfolgreichen Start ins Berufsleben zu geben. Mögen die Ausgezeichneten vielen anderen Unternehmen in Köln ein Vorbild sein.“

Die Preisträger haben sich verdient gemacht um die Zukunft vieler junger Leute“, lobte Roswitha Stock die Vertreter der acht Unternehmen. Die Chefin der Arbeitsagentur betonte: “Wer ausbildet, investiert viel Zeit und Kraft, erlebt dann und wann auch Enttäuschungen. Aber wer ausbildet, gewinnt auch: Viele der ehemaligen Auszubildenden sind in Ihren Unternehmen geblieben und gehören heute zu den Leistungsträgern, zu den Mitarbeitern, auf die Sie sich verlassen können. Ich höre immer wieder von Betrieben: ‚Unsere Eigengewächse sind die besten‘.“ Auch zunächst schwächere Jugendliche können zu einer wertvollen Verstärkung für die Betriebe werden. Gerade die Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf müssen nun in den Fokus der Bemühungen genommen werden. Wir werden künftig auch die Stärken bei den schwächeren Bewerbern suchen und fördern müssen“, erläutert Stock. Die Agentur für Arbeit beginnt jetzt mit dem neuen Instrument der assistierten Vermittlung. Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf, beispielsweise mit Lernbehinderung, erhalten eine noch intensivere und sehr individuelle Betreuung. Ausbildungsakquisiteure der Arbeitsagentur suchen gezielt Ausbildungsstellen für die Jugendlichen und begleiten diese in die Ausbildung hinein. Besonderheit ist, dass den Azubis auch während der Ausbildung Ansprechpartner zur Seite stehen, die Alltagshilfen anbieten, für Konfliktbewältigung oder für Gespräche mit Ausbildern oder Eltern zur Verfügung stehen. Ziel ist es immer, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen und anschließend in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu gehen. „Dafür brauchen wir Unternehmen, die diesen Weg mitgehen und den Jugendlichen eine Chance geben, die auf den ersten Blick nicht erste Wahl wären. Ich bin überzeugt, dass es sich lohnt in schwächere Jugendliche zu investieren“, so Stock.
 

„Das System der dualen Ausbildung hier bei uns in Deutschland ist Exportschlager in der Welt. Hierauf müssen wir uns besinnen. Ich freue mich daher ganz besonders, dass wir auch heute Betriebe auszeichnen dürfen, die die duale Ausbildung mit großem Einsatz für junge Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen“, so Wolfgang Reß, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands kölnmetall und alternierender Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit Köln. Leider müsse jedoch festgestellt werden, dass sich junge Menschen verstärkt Richtung Hochschule und akademische Laufbahn orientieren. „Völlig zu Unrecht werden die hervorragenden Aufstiegsperspektiven, die ein Berufsabschluss durch eine duale Ausbildung mit ihren Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet, in der öffentlichen Wahrnehmung häufig ignoriert“, bemängelte Reß.

Die drei Redner waren sich einig, dass es gemeinsamer Anstrengungen aller Beteiligten – Elternhaus, Schule, Betriebe, aber auch Institutionen wie Ar-beitsagentur oder Jugendhilfe – brauche, damit möglichst vielen Jugendlichen der Schritt in die Ausbildung gelingt und sie erfolgreiche Auszubildende werden.

Schröder Bedachungen GmbH

Der Betrieb für Bedachungstechnik, der in diesem Jahr sein fünfzigjähriges Bestehen feiert, bildet jährlich Dachdecker und Klempner aus. Dass das Unternehmen von der dualen Ausbildung überzeugt ist, zeigen nicht nur die acht Azubis. Etwa 80 Prozent der Gesellen wurden selbst ausgebildet und als Fachkräfte übernommen. Der Betrieb legt Wert auf soziale Kompetenzen und setzt ein Praktikum zum gegenseitigen Kennenlernen voraus.